ärztliches Gesellschaftsrecht
ärztliches Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsrecht der Heilberufe

Gesellschaftersteit in (Zahn-) Arztpraxen, Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren

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Meinungsverschiedenheiten unter Gesellschaftern können schnell eskalieren. Wie in allen dauerhaften Beziehungen sind auch gesellschaftsrechtliche Verhältnisse anfällig für Streit.

Konflikte entstehen dabei häufig, wenn es um die Geschäftsführerposition, Geschäftsführungsmaßnahmen, Rechte eines Minderheitsgesellschafters, Gewinnverwendung oder Kapitalmaßnahmen geht. Setzt die Mehrheit dann Entscheidungen gegen den Willen der Minderheit um, fühlen sich Minderheitsgesellschafter leicht umgangen. Im Ergebnis stehen sich zwei Fronten gegenüber, die das gemeinsame Ziel aus den Augen verlieren. Problematisch werden solche Konflikte dann, wenn sie sich unmittelbar oder mittelbar auf das Unternehmen auswirken.

Derartige Konflikte können weitestgehend vermieden werden, wenn im Gesellschaftervertrag möglichst ausgewogene Regelungen zur Willensbildung in der Gesellschaft enthalten. Der Gesellschaftsvertrag darf deshalb nicht nur aus einem allgemeinen Muster bestehen, sondern hat die unterschiedlichen Interessen der Gesellschafter zu erfassen und klar und eindeutig zu regeln.

 Konflikte an sich können nie ausgeschlossen werden, aber durch eine vorausschauende Vertragsgestaltung können die Gesellschafter aber ein Umfeld schaffen, in welchem Konflikte möglichst -ohne Schaden für das Unternehmen- gelöst werden können.

Gesellschafterstreit ausgebrochen – Was tun?

Ist der Gesellschafterstreit einmal ausgebrochen, bleibt in der Regel keine Zeit mehr zu zögern, da bestimmte Rechte innerhalb sehr kurzer Fristen auszuüben sind. In derartigen Situationen sollte schnellstmöglich rechtliche Unterstützung in Anspruch genommen werden.